für meine Schüler

12 Dezember, 2010

Keine Klagen übers Alter(n)!



CICERO

Marcus Tullius Cicero wurde am 3. Januar 106 vor Christus in Arpino  geboren (In welchem Land liegt dieser Ort?).  Seine Eltern gehörten einer neuen Gesellschaftsschicht aus Bankiers und Kaufleuten an. Sie verfügten über einen gewissen Wohlstand sowie hilfreiche Kontakte, so dass Cicero eine gute Schulbildung erfuhr.
Cicero studierte in Rom, Athen und Rhodos Rechtswissenschaft, Rhetorik (= Kunst des Redens), Literatur und Philosophie. Seine ersten beruflichen Erfolge hatte er als Anwalt. Später war er auch als Schriftsteller und Philosoph erfolgreich, zudem galt er als einer der wichtigsten Redner seiner Zeit. Zu seinen bedeutendsten philosophischen Werken gehören: „Über das höchste Gut und Übel“, „Von der Natur der Götter“, „Von der Pflicht“ und andere. In seinen Schriften vertrat Cicero ein hohes Maß an menschlicher Toleranz. Cicero wurde im Jahr 74 vor Christus als Politiker in den römischen Senat gewählt, zehn Jahre später wurde er Konsul. Nach der Ermordung Cäsars trat Cicero erfolglos für die Erhaltung der Republik ein. Am 7. Dezember 43 vor Christus wurde er von seinen übermächtigen politischen Gegnern bei Gaeta ermordet (In welchem Land liegt dieser Ort?). Zu diesem Zeitpunkt befand sich Cicero auf der Flucht. Mit dem Leichnam verfuhren seine Gegner äußerst grauenvoll: man schlug dem Körper Ciceros Kopf und Hände ab und schleifte ihn durch die Straßen. Den Kopf und die Hände stellte man schließlich für jedermann sichtbar am Forum Romanum in Rom aus.
Noch Tausende Jahre nach seinem Tod, sind die Zitate und die Werke Ciceros lebendig. In ihnen äußert er sich auch über das Alter(n). Cicero weist darauf hin, dass vor allem diejenigen über das Alter klagen, die auch schon als jüngere Menschen unglücklich waren. Zudem erscheint es Cicero unsinnig, dass sich junge Menschen ein hohes Alter wünschen, welches sie dann beklagen, wenn sie es erreicht haben. Cicero plädiert insgesamt für ein aktives Alter. Er meint damit, dass ältere Menschen ihre Fähigkeiten (Weisheit, Erinnerung, Eifer, Fleiß) bewahren und nutzen sollten. Sie sollten sinnvoll ihre Zeit mit Kunst und Wissenschaft verbringen. Der große Vorteil der Alten läge darin, so Cicero, dass sie von den Begierden der Jugend nahezu frei seien. Kein sexueller Trieb, der sich dem Leben auf der Suche nach Sinn entgegenstellt. Selbst die Nähe des Alters zum Tode sieht Cicero als kein wirkliches Unglück. Denn: alles in der Natur ist nun einmal vergänglich, und der Tod ist kein Zustand, der Elend bringe. Man brauche ihn deshalb auch nicht zu fürchten.

Bildquelle: diggersrealm
Textquellen: whoswho, wikipedia

12 Januar, 2010

Let´s mov(i)e

Ist Kino die heimliche Welt hinter der Wirklichkeit? Oder ist die Wirklichkeit in Wahrheit großes Kino? Sind Drama und Schmerz, Märchen und Glück, Komödie und Erkenntnis, Dokumentation und Täuschung, Fantasy und Flucht der Stoff aus dem die Filme sind oder weben sie das Netz, auf dem ein jeder von uns ebenso verletzlich wie lebendig steht?

06 Mai, 2007

Bücken ist nicht gleich Bücken...

Deppenhausen, Streitheim, Darmstadt, Bücken, Witzighausen und Mückenloch - Ortschaften, deren Namen einmal gehört, nie wieder vergessen. Doch wo liegen diese Perlen deutscher Namensgebung? Welches Bundesland darf sich ihrer rühmen, welcher Fluss sich durch sie hindurch- bzw. an ihnen entlangschmeicheln? Du weißt es oder willst es wissen, dann nichts wie los! Flieg mit dem Hubschrauber über Deutschland und teste Dein Wissen! Sammle Punkte, triff Entscheidungen, beantworte Fragen und brich Deine eigenen Rekorde! Ein Klick auf das nebenstehende Bild genügt und los geht´s...
Quelle Bild: http://www.hubbo.de/pics/screenshots/hubbo-titel-b.jpg

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20 Januar, 2007

Zu Gast bei ALBA

Liebe Klasse 11B,
am 29.01.2007 ist es soweit: Gegen 17:45 Uhr treffen wir uns vor dem Haupteingang der Max-Schmeling-Halle (Verlängerung der Gaudystraße), um wenig später in die Welt eines für uns noch recht neuen Sportspiels einzutauchen - Rollstuhlbasketball! Zu diesem Zweck werden wir mit dem Team ALBA Berlin 2 eine gemeinsame Trainingseinheit durchführen. Ihr werdet die vielleicht einmalige Chance erhalten, von echten Profis an diesen Sport herangeführt zu werden. Sie werden Euch Tricks und Kniffe im Umgang mit dem Rollstuhl zeigen, werden mit Euch das Werfen, Passen und Dribbeln üben und Euch jede Eurer Fragen diesen Sport betreffend kompetent beantworten können. Wenn Euer Wissensdurst gestillt und Ihr Euch in den verschiedensten Übungen ausprobieren konntet, werden wir die Trainingseinheit mit einem kleinen Rollstuhlbasketball-Spiel beenden. Aber keine Angst: die Mannschaften werden gemixed, d.h. die Spielerklassifizierung des Rollstuhlbasketballs nicht ganz eingehalten...
lg P. Krüger
PS: Bitte Sportzeug nicht vergessen!
Quelle Bild : radiobremen

25 Oktober, 2006

Der Mensch - ein biglobaler Riesenfüßler

Ein spektakulärer Test, ein klares Ergebnis: Deine Füße sind zu groß für diese Welt! Und damit stehst Du keinesfalls alleine da.
Wie der WWF in seinem "Living Planet Report 2006" berichtet, teilst Du Dein Schicksal vielmehr mit den meisten Deiner europäischen Mitmenschen. Was nicht ganz korrekt ist, denn um Schicksal geht es hierbei gar nicht. Vielmehr schon um selbstbestimmte Zukunft, die Dir geradewegs zu Füßen liegt. "Minisize your footprint!" lautet da die Devise, denn ansonsten droht, was wir gerne verdrängen: im Jahr 2050 benötigt die Menschheit einen zweiten Planeten!
Quelle Bild: WWF

26 September, 2006

Die Legende lebt

Sie gelten als Produkt kindlicher Phantasien und sind doch real genug, ganze Gegenden in Schutt und Asche zu legen. Ihre Nüstern speien gigantische Feuer, ihre Krallen sind aus purer Glut und ihr Schlund vermag selbst das größte Haus zu vertilgen. Wo sie auftreten lassen sie Berge, Meere und Städte erzittern. Ihre Gegner - die es nicht gibt - vernichten sie in Sekundenschnelle und wer zu fliehen versucht, wird von ihren Gas- und Feuerwolken im Nu niedergebrannt. Selbst der stärkste Mann erscheint in ihrem gleißenden Licht als ein Nichts in der Unendlichkeit unseres Universums. Und wer sich mit ihnen mißt, ist vermessen, denn er sucht den Vergleich mit einer Kraft, die der Explosivität mehrerer Atombomben gleichkommt. Doch wer sich von ihnen angezogen fühlt, den lassen sie bis an ihr Lebensende nicht mehr los. Klick auf das Bild und laß´ Dich faszinieren, von einer Legende die lebt...!
Quelle Bild: http://www.vampir-club.de/gifs/drachen4.jpg

05 September, 2006

Zeitenbummel

Was ist Zeit? Was Vergangenheit und Zukunft? Ist Vergangenheit in die Jahre gekommene Zukunft? Und war die Zukunft früher stets besser? Oder war nicht früher alles besser als heute? Lässt sich der Wohlstand einer Nation an der Zahl ihrer Uhren messen? Ist Wohlstand der Zustand, indem Menschen mehr Uhren haben als Zeit? Gab Gott - als er die Welt schuf - den Afrikanern die Zeit und den Europäern die Uhr? Was ist Zeit? Wie kann es sein, dass ein Gestern und ein Heute zum gleichen Zeitpunkt nebeneinander stehen? Wie kann es sein, dass ich zu Silvester 24 mal die Sektkorken knallen lassen kann, weil es zu 24 verschiedenen Zeitpunkten Mitternacht schlägt? Warum kann ein Flugzeug im Heute starten und im Gestern landen? Wie schnell muss es fliegen, damit Start- und Landezeit identisch sind? Auf welcher Grundlage lässt sich das errechnen? Was ist Zeit?
Zeit! Sie fasziniert und erschreckt, sie lässt uns jung oder alt erscheinen. Zeit ist das Maß, seit unserer Geburt. Ihr Zahn nagt an allem. Zeit gibt uns die News, die sie zerstört. Sie ist diejenige, die stets noch sein wird, wenn es uns nicht mehr gibt. Letztendlich aber ist Zeit das, als was wir sie sehen:
Mein Reich ist klein und unbeschreibbar weit.
Ich bin die Zeit.
Ich bin die Zeit, die schleicht und eilt,
Die Wunden schlägt und Wunden heilt.
Hab´weder Herz noch Augenlicht.
Ich trenn´die Gut´und Bösen nicht.
Ich hasse keinen, keiner tut mir leid.
Ich bin die Zeit.
(Erich Kästner)
Quelle Bild: segert-images.net

30 August, 2006

Warum dem Afrikanischen Kontinent das Lachen vergeht und der FC Bayern München ein Verein ohne Zukunft ist

Auf folgendem Link könnt Ihr Euch eine Animation anschauen. Zu beobachten ist, wie der Afrikanische Kontinent vor ca. 150 Mill. Jahren zu "lachen" anfing (Achtet einmal auf die Ostseite des Kontinents!). Doch schon in 30 Mill. Jahren wird ihm dieses Lachen vergangen sein, wie Ihr in Euerm Geo-Lehrbuch (Berlin Klasse 11, von Cornelson 1995, S. 54) entdecken könnt.
Eng mit diesem traurigen Szenario ist auch die "kommende" Situation des FC Bayern Münchens verknüpft - Ein Verein ohne Zukunft! Denn unausweichlich schiebt sich die Afrikanische Platte auf Europa zu. Das Resultat: Schon in wenigen Millionen Jahren werden die Alpen die Region um München "überfahren" haben. Die Chance von Hertha BSC auf den Titelgewinn wären damit beträchtlich gestiegen...

19 August, 2006

Für alle Buchverachter und (Tele-)Visionäre

Eine Welt ohne Fernsehen? Nicht vorstellbar! Vorstellen möchte ich Euch deshalb die Welt im Fernsehen. Habt Ihr ein Lieblingsreiseland, interessiert Ihr Euch für Hurrikans oder Vulkanausbrüche, wollt Ihr mehr über die 1,2 Milliarden Chinesen auf dieser Welt erfahren - Kein Problem! Gezielt könnt Ihr Euch hierzu die gewünschten Sendungen heraussuchen lassen. Wie? Einfach hier raufdrücken und Ihr werdet mit einer homepage verlinkt, die Euch alle Fernsehsendungen anzeigt, die sich um Erdkunde und Geschichte drehen.
Viel Spaß!

15 Juli, 2006

Wo liegt eigentlich Ouagadougou?

Auf unserer Erde gibt es momentan etwas mehr als 190 Länder.
Um mit Spaß zu lernen - wo sich welches Land befindet, wie seine Hauptstadt heißt oder die dazugehörige Flagge aussieht - gibt es im Internet ein tolles und kostenloses Lernspiel. Dieses kannst Du Dir in wenigen Minuten hier herunterladen.
Teste Dein Wissen und lerne die Erde kennen!

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